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Mai 2004

Das 5. Kinder- und Jugend-Musik-Projekt
„Das goldene Kalb“
 vom 19.5. - 23.5.2004

Wir, das Jugend-Betreuer-Team (Claudia, Alexander, Lars, Maike, Isabel, Clarissa, Monika u. Daniel) möchten Euch unsere Eindrücke schildern, die wir dieses Jahr bei dem Musikprojekt gewonnen haben.

Vom 19.5. bis 23.5.2004 fand das diesjährige „Willicher Kinder- und Jugend-Musik-Projekt statt. Wie immer hatten sich viele Kinder (diesmal 104) mit großen Erwartungen angemeldet.

Am 1. Tag
begannen wir um 16:30 Uhr. Der musikalische Leiter, Herr Klaus-Peter Pfeifer, gab eine kurze Einführung und erklärte den Kinder und Jugendlichen den Hintergrund des Musicals. Danach begann er mit ihnen die ersten Lieder einzuproben. Er hörte sich jeden einzelnen an und alle bekamen eine Rolle im Stück. So gingen am ersten Tag alle Kinder strahlend nach Hause.

Am 2. Tag
begannen alle bereits um 10:00 Uhr morgens mit intensiven Gesang- und Textproben (bei Herrn Pfeifer, Frau Nisters u. Frau Stankozi).
Alexander und Lars begannen mit ihrer Gruppe in der Kulissenwerkstadt. Maike und Anne übten die ersten Tanzschritte mit einigen Kindern ein. Daniel und Clarissa kümmerten sich um die Lichttechnik und Monika, Isabelle und Claudia spielten mit den Kindern, die gerade nicht in einer Gruppe beschäftigt waren.
In der Schneiderei begann Frau Bley die Kostüme anzupassen. Gott sei Dank gab es schon einige Kostüme im Fundus, die verwendet werden konnten. Dabei gab es auch einige nervenaufreibende Diskussionen mit den kleinen Schauspielern. Doch sie bewies Nervenstärke. In der Kulissenwerkstatt führte Frau Bellmann das Zepter. Hier wurden die Felsen und die Palmhütte hergestellt.
Natürlich gab es auch reichlich zu essen. Frau Noceti und ihr Team gaben alles. In den zahlreichen Pausen konnten die Kinder schmusen und toben, was sie auch reichlich nutzten.

Am 3. Tag
begannen alle wieder um 10:00 Uhr. Herr Pfeifer und Frau Stankozi probten nun die Szenen und Tänze mit den Kindern auf der Bühne.
In den Werkstätten waren bereits einige Gegenstände fertig und das Bühnenbild nahm langsam Gestalt an.
Am Abend kam Herr Kurtz mit Benedikt und baute die Tontechnik auf.

Am 4. Tag
waren alle wie immer um 10:00 Uhr da.
Sofort begannen wir mit einer Durchlaufprobe. Ton und Lichttechnik konnten sich einarbeiten.
Um 13.00 Uhr kamen die Musiker um sich einzuspielen und die Einzelheiten mit Herrn Pfeifer zu besprechen.
In dieser Zeit hatten alle Kinder Mittagspause und konnten im Garten spielen. Um 15:00 Uhr wurden eilig die letzten Requisiten auf die Bühne gebracht und die Generalprobe konnte beginnen. Natürlich klappte es nicht alles so wie es sollte. Das war ja auch kein Wunder, denn bei so vielen Kindern hinter der Bühne verpasste so mancher seinen Einsatz.
Auch die Technik hatte ihre Schwierigkeiten. Von dieser Generalprobe konnte man nicht unbedingt sagen, dass es ein Erfolg werden würde. Trotzdem gingen an diesem Abend alle aus dem Projektteam guter Dinge nach Hause, was wir nicht verstehen konnten.

Dann kam der große Tag !!!!!!!
Alle wirbelten wild durcheinander; so schien es jedenfalls, „organisiertes Chaos“. Einige Mütter versuchten, obwohl sie nicht eingeteilt waren, zu helfen. Dieses wurde jedoch strikt zurückgewiesen, da aus Erfahrung der letzten Jahre nur noch mehr Chaos entstand, wie z.B. letztes Jahr bei den Haremskostümen, als eine fürsorgliche Mutter die Kostümteile verwechselte und ganz aufgelöst nach dem Oberteil fragte, welches sie dem Kind bereits versehentlich um den Kopf gewickelt hatte. Aber was soll`s, ein bisschen Spaß muss doch sein.
Pünktlich um 15:30 Uhr waren alle Kinder angezogen und geschminkt und warteten auf ihren Auftritt. Kaum zu glauben, aber fast alles klappte wie am Schnürchen: Die Musiker verpassten keinen Einsatz, die Technik funktionierte und die Kinder spielten und sangen einfach wunderbar. Kurz und gut die Aufführung war ein voller Erfolg. Wer hätte das gedacht, bei einem Projekt, das nur vier Tage Zeit hatte, ein Stück einzustudieren mit einer Zusammensetzung von ¾ fremder Kinder und ¼ Chorkinder der Emmaus-Gemeinde.

Für uns alle war es eine schöne Erfahrung und wir würden gerne nächstes Jahr wieder dabei sein.

Euer Jugend-Betreuer-Team