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Oktober 2005

Kiew-Konzertreise

Das herbstliche Kiew präsentierte sich den 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einer einwöchigen Konzertreise der Emmaus-Kantorei Willich überaus jung und lebendig. Das öffentliche Leben spielt sich auf den Plätzen und den breiten Prachtstrassen ab. Man spürt noch den Hauch der orangenen Revolution.


Die Emmaus-Kantorei vor dem Parlament der Ukraine in Kiew

Auf Einladung der deutschen Lutherischen Gemeinde in Kiew ist die Emmaus-Kantorei zum ersten mal in dieser für alle Beteiligten ungewohnten und reizvollen Stadt. Das erste Wochenende war voller musikalischer Aktivitäten. Ein Konzert in der im Jahre 2000 wiedereröffneten Katharinen­kirche machte den Anfang. Werke für Chor A-Capella standen auf dem Programm des sehr gut besuchten Konzertes.

Ein musikalischer Streifzug durch mehr als 400 Jahre Musikgeschichte zog die Kiewer Musikfreunde in ihren Bann. Und als dann mit Tschaikowskys "Tebe pajom" von der Kantorei ein Stück in russischer Sprache gesungen wurde, war die erste Zugabe fällig. Besonders geehrt fühlen durften sich die Willicher Sänger und Sängerinnen durch die Anwesenheit des Deutschen Botschafters der Ukraine und seiner Gattin, Herrn Stüdemann und Karin Gräfin von der Schulenburg-Stüdemann, wird doch die Reise auch vom auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland und vom Goethe-Institut finanziell unterstützt.
Erstaunt waren die Willicher über den ausgedehnten und lebendigen Gottesdienst am nächsten Morgen. Zuvor hatte Pfarrer Peter Sachi, ein langjähriger Freund von Klaus-Peter Pfeifer, dem musikalischen Leiter der Emmaus-Kantorei und Reiseleiter dieser ersten Kiew-Konzertreise, den Chormitgliedern von der bewegten Geschichte der deutschen lutherischen Christen in Kiew und in der Ukraine berichtet.


Emmaus-Kantorei und der Chor d. Lutherischen Gemeinde
vor der kath. St. Alexanderkathedrale

Anschliessend gab es ein reichhaltiges Buffett, das von den Chormitgliedern des Kiewer Chores vorbereitet worden war. Dies war eine willkommene Stärkung für die weiteren Aktivitäten des Tages.

Am frühen Abend ging es dann in die Katholische Kathedrale St. Alexander. Dort sang die Emmaus-Kantorei gemeinsam mit dem Chor der Lutherischen Gemeinde aus Kiew im Rahmen des 3. Festivals für geistliche Musik. Überrascht waren die Willicher über das lebendige Gemeindeleben, sowie überaus gut besuchte Messen und Konzerte. Mit Charles Gounods Messe aux Cathedrales gelang beiden Chören unter der Leitung von Larissa Sorokopud und ihrer Tochter Jaruslawa Nikolina an der Orgel eine fulminante auf Klangwirkung angelegte Aufführung dieser romantischen Musik.


Emmaus-Kantorei mit Klaus-Peter Pfeifer in der kath. Kathedrale

Bei herrlichen Herbstwetter wurden auch die weiteren Tage ein großartiges Erlebnis. Unter anderem stand der Besuch des berühmten Höhlenklosters und der Sophienkathedrale sowie eine Bootsfahrt auf dem Dnepr-Fluss auf dem Programm.

Klaus-Peter Pfeifer