Die Ev. Emmaus-Kirchengemeinde
Die Ev. Emmaus-Kirchengemeinde ist jung: gerade seit dem 1.1.1998
gibt es sie.
Seit diesem Tag nämlich sind die vormaligen evangelischen Gemeinden
Schiefbahn-Neersen und Willich zu einer einzigen Gemeinde, unterteilt
in drei Pfarrbezirke mit drei Pfarrstellen, zusammengelegt worden.
In der Wirtschaft würde man das wohl "fusioniert" nennen.
Wichtigster Punkt bei dieser Fusion war die Namensgebung für
die neue Gemeinde. Die Ortsnamen kamen nicht in Frage, schließlich
sollte der Zusammenschluss auch ein Neuanfang sein. Die Wahl fiel
so auf die Jünger von Emmaus.
Die Geschichte der vereinigten Emmaus-Kirchengemeinde ist kurz,
die der Ursprungsgemeinden dagegen lang - aber keinesfalls völlig
unterschiedlich, sondern eng miteinander verwoben.
Allen evangelischen Gemeinden am Niederrhein gemeinsam sind die
Anfänge. Die ortsansässigen Unternehmer warben zu Beginn des 20.
Jahrhunderts viele Arbeiter aus den östlichen Teilen der Republik
an. Unter diesen waren viele evangelischen Glaubens.
Einen starken Zustrom evangelischer Christen, wieder aus dem
Osten, erhielten die sich oft nur aus wenigen Familien bestehenden
Gemeinden der Region nach dem zweiten Weltkrieg. Die Flüchtlinge
siedelten sich an und bauten das Gemeindeleben aus und größtenteils
sogar erst mit auf.
Im Gedenken an diese Wurzeln erhielten die
Hoffnungs- und die
Friedenskirche Mitte der 80er
Jahre dann ihre Namen. Bis dahin waren sie nur einfach als "Evangelische
Kirche Schiefbahn" bzw. "Neersen" bezeichnet worden.
Die Zeittafel gibt Ihnen
einen Überblick über die geschichtlichen Ereignisse in unserer Gemeinde.
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