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Nachrichten aus der Gemeinde

Fairer Kaffee in unseren Kirchen

Wer über längere Zeit selbst nicht tut, was er anderen predigt, bekommt ein Glaubwürdigkeitsproblem. So etwa geht es den Kirchen in Deutschland mit dem Kaffee aus Bezugsquellen des Fairen Handels, gemeinhin „Dritte Welt-Kaffee" ge­nannt. Seit reichlich 30 Jahren empfehlen sie, den Kaffee­durst mit „fairen" Bohnen zu stillen. Denn Kaffee bestimmt über das Schicksal vieler Millionen armer Leute, Planta­genarbeiter wie Klein­bauernfamilien - zum Schlechten wie zum Guten.  

Wenigstens vielen Kleinbauern-Kooperativen kann der Faire Handel wirtschaftlich helfen, durch gerechtere Preise und faire Liefer­bedin­gungen. Das realistische Ziel des fairen Kaffee-Handels ist: ein menschenwürdiges Leben für hart arbeitende Familien und darüber hin­aus die Möglichkeit, Gemeinschaftseinrichtungen wie Anlagen zur Kaffeeverarbeitung, Schulen, Gesundheitsposten usw. aufzubauen. 

Da darf es nicht sein, dass in den Kirchen selbst, in Gemeinden, Ein­richtungen und Ämtern, weniger als 10% des Kaffee das „Aroma der Ge­rechtigkeit" haben, während 90% Konzernware ist - häufig aus Ge­dankenlosigkeit oder auch aus Scheu vor Diskussionen. Sogar der Preis wird zum Argument. Dabei ist Kaffee aus der Sicht derer, die für ihn schuften, nicht sündhaft teuer, sondern sündhaft billig. 

1000 Gemeinden trinken fair ¼

 

Die Aktion „Brot für die Welt“ versucht bis zum Advent 2008 mindestens 1000 Gemeinden, die sich durch Beschluss verpflichten, bei ihren eigenen Veranstaltungen ausschließ­lich Kaffee aus Fairem Handel zu verbrauchen und öffentlich die Kam­pagne zu unterstützen: „1000 Gemeinden trinken fair“.

 Wir machen mit!

Das Presbyterium unserer Kirchengemeinde hat dazu folgenden Beschluss gefasst:

"Unsere Gemeinde will ein Zeichen für mehr Gerechtigkeit setzen, in­dem sie den Kaffeeerzeugern einen fairen Preis für den bei uns ausge­schenkten  Kaffee bezahlt. Deshalb beschließt das Presbyterium, dass in unseren Gemeindezentren Kaffee aus fairem Handel ausgeschenkt wird."

Gemeindekonzeption

Im Frühjahr 2001 setzte unser Presbyterium den Prozess zur Erarbeitung  einer Gemeindekonzeption in Gang. Auf der Januarsynode unserer Evangelischen  Kirche im Rheinland war damals ein entsprechender Beschluss für alle  Kirchengemeinden gefasst worden. Eine solche Gesamtkonzeption – so die  Kirchenleitung - solle Auskunft darüber geben, auf welche Weise die  jeweilige Gemeinde ihren biblischen Auftrag und ihren Dienst gemäß der  Kirchenordnung wahrnehmen möchte.

Die im Sommer desselben Jahres durchgeführte Gemeindebefragung („Wie sehen Sie die Emmausgemeinde?“ „Wohin soll sie sich in den nächsten fünf bis sechs Jahren entwickeln?“) bildete die Grundlage zur Weiterarbeit des Presbyteriums. Auf mehreren Klausurtagungen einigte man sich auf die biblischen Grundlagen und Handlungsziele unseres gemeindlichen Lebens. Während dieser drei Jahre wurde auf Gemeindeversammlungen immer wieder der jeweilige Stand mitgeteilt und um Rückmeldungen gebeten. Schließlich  verabschiedete das Presbyterium auf seiner Maisitzung 2004 das  „Theologische  Leitbild“ unserer Emmaus-Kirchengemeinde.

Die Konzeption ist in die sieben Arbeitsbereiche „Glauben wecken, stärken  und lehren“, „Gottesdienst“, „Diakonie“, „Seelsorge“, „Ökumene“, „Gemeinschaft“ und „Kirchenmusik“ unterteilt. Dem Ganzen vorgeordnet ist eine Präambel. Für jeden Arbeitsbereich werden die biblischen Grundlagen, die Schwerpunkte der Arbeit und ihre angestrebte Umsetzung im  Gemeindealltag benannt. Auch aus dieser Struktur wird deutlich, was von der Landeskirche  und unserem Presbyterium angestrebt ist: Eine Konzeption muss zukünftig  immer weiterentwickelt werden, weil sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen einer Kirchengemeinde durch die Zeiten hinweg verändern. So sind wir auch weiterhin für Rückmeldungen aus der Gemeinde dankbar.

Den kompletten Text haben wir für Sie in den Gemeindezentren ausgelegt und ihn hier auf der Webseite zum Download bereitgestellt.




Einige interessante Zahlen rund um unsere Gemeinde:

In unseren 3 Pfarrbezirken lebten zum Ende des Jahres 2009 8.541 Gemeindeglieder. Konfirmiert wurden 130 Jugendliche, 9 Trauungen haben wir gefeiert. 64 Menschen sind durch die Taufe in die Gemeinde aufgenommen worden. Beerdigt wurden im gleichen Zeitraum 63 Menschen.